Aufstellungen

„Wenn wir verstehen, wie wir eingebunden sind,
öffnet sich der Raum, uns neu auszurichten.“

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Aufstellungen

Sehen, was wirkt. Verstehen, was sich zeigen will.

Systemische Aufstellungsarbeit eröffnet einen besonderen Blick auf das, was dich innerlich bewegt – und auf die Zusammenhänge, in denen du stehst.
Sie macht Dynamiken sichtbar, die im Alltag oft unbewusst bleiben, und schafft einen Raum, in dem Orientierung, Klärung und neue Perspektiven entstehen können.

Ähnlich wie in der Atemarbeit geht es nicht darum, etwas „zu reparieren“, sondern darum, wahrzunehmen, was da ist – und behutsam Bewegung dorthin zu bringen, wo sie möglich und sinnvoll ist.

Wenn etwas feststeckt – innen oder im System

Viele Menschen kommen zur Aufstellungsarbeit, wenn sie spüren, dass ein Thema sie immer wieder einholt oder sich trotz vieler Gedanken nicht lösen lässt.

Aufstellungen helfen, Abstand zu gewinnen: Du betrachtest dein Anliegen von außen und kannst Zusammenhänge erkennen, ohne dich darin zu verlieren.

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Erleben statt erklären

Aufstellungsarbeit ist keine Analyse und kein Rollenspiel.
Sie ist ein Erfahrungsraum, in dem innere Bilder, Beziehungen und Spannungen sichtbar werden dürfen – ohne bewertet oder erklärt werden zu müssen.

Was sich zeigt, entsteht aus dem Moment heraus: aus Wahrnehmung, Resonanz und dem, was im System bereits wirksam ist.

Viele Themen lassen sich mit Denken allein nicht lösen.
In Aufstellungen wird das, was innerlich oder im sozialen Gefüge wirkt, räumlich erfahrbar.
Dadurch entsteht Abstand – und zugleich ein tieferes Verstehen.

Nicht über Worte, sondern über das Erleben.

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Aufstellungsabende in Graz 2026

Susanne Rief und Lisa Maria Lins

Termine:

Uhrzeit:

Kosten:

Ort:

immer Donnerstags:
22.1.,12.3., 21.5., 25.6.
18:00 - 20:30 Uhr
Anliegenbringer: 180 €
Repräsentanten: 15 €
Praxis in Graz

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Warum Aufstellungsarbeit wirkt

Aufstellungsarbeit macht sichtbar, was innerlich wirkt, aber oft schwer greifbar ist. Beziehungen, innere Konflikte oder wiederkehrende Muster zeigen sich dabei nicht nur im Denken, sondern im gesamten Erleben.

Durch das räumliche Aufstellen entsteht Abstand zum eigenen Thema. Zusammenhänge werden klarer, neue Perspektiven möglich und Veränderung kann sich auf natürliche Weise entfalten – im eigenen Tempo und mit innerer Orientierung.

Aufstellungen laden dazu ein, Ordnung zu finden, wo sich etwas festgefahren anfühlt, und den eigenen Platz neu wahrzunehmen – achtsam, respektvoll und getragen von Klarheit.

Aufstellungen können hilfreich sein bei:

  1. Persönliche Themen
    Unterstützend bei Entscheidungsfindung, Selbstwert, wiederkehrenden Mustern, emotionalen Blockaden oder Erschöpfung. Eine Aufstellung schafft Klarheit über innere Dynamiken.

  2. Familiäre und generationsübergreifende Themen
    Hilfreich bei Konflikten in der Herkunftsfamilie, übernommener Belastung, Bindungs- und Abgrenzungsfragen oder transgenerationalen Mustern.
  3. Partnerschaft und Beziehungen
    Gut geeignet bei Nähe-Distanz-Problemen, Beziehungskonflikten, Vertrauensfragen oder der Klärung von Rollen zwischen Partnern.
  4. Beruf und Organisation
    Nützlich bei Teamkonflikten, Fragen der Rollenverteilung, Führungsthemen, Entscheidungsprozessen oder strukturellen Spannungsfeldern in Organisationen.
  5. Übergänge und Lebensveränderungen
    Begleitend bei Neuanfängen, Identitätsfragen, der Ablösung von alten Lebensphasen oder der Orientierung in Veränderungsprozessen.
  6. Innere Anteile und Persönlichkeitsarbeit
    Wirksam bei inneren Konflikten, kritischen oder verletzten Anteilen, der Aktivierung von Ressourcen und der Integration unterschiedlicher innerer Stimmen.
  7. Komplexe oder diffuse Probleme
    Sinnvoll, wenn etwas nicht greifbar ist – bei unklaren Konflikten, Blockaden ohne erkennbare Ursache oder sich wiederholenden schwierigen Dynamiken.

Systemische Aufstellungen ermöglichen einen raschen und klaren Einblick in die Dynamiken, die ein aktuelles Anliegen beeinflussen.

Was meine Klient:innen oft bewegt

Was viele Menschen vor einer Aufstellung wissen möchten.

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Wie läuft eine Systemische Aufstellung ab?

Am Anfang steht das Anliegen.
Es kann präzise formuliert oder noch unscharf sein. Die nächste Entscheidung betrifft das Setting: Soll die Aufstellung in einer Gruppe stattfinden oder im Einzelsetting? Beide Formen sind möglich und haben ihre Berechtigung. Die Wahl richtet sich meist nach dem eigenen Bedürfnis: Möchte ich die Unterstützung einer Gruppe nutzen oder fühle ich mich in einem geschützten Zweierraum sicherer?

Nach dieser Klärung folgt ein Vorgespräch, in dem gemeinsam erarbeitet wird, worum es im Kern wirklich geht. Ziel ist ein klar umrissenes Anliegen sowie ein konkreter Orientierungspunkt:

Woran werde ich erkennen, dass die Aufstellung für mich hilfreich war?

Bei Gruppenaufstellungen wählen Klient:innen anschließend Stellvertreter:innen oder Ankerpunkte und positionieren sie nach ihrem inneren Empfinden im Raum. In Einzelsettings übernehmen Symbole, Bodenanker oder Figuren diese Rolle. Die Repräsentant:innen nehmen intuitiv Gefühle, Impulse oder Körperempfindungen wahr, die wertvolle Hinweise auf die inneren Dynamiken geben.

Der/die Aufstellungsleiter:in begleitet diesen Prozess, fragt nach Wahrnehmungen und unterstützt mögliche Veränderungsschritte, bis sich im System ein stimmigeres Bild zeigt.

Unabhängig von der Methode entsteht dabei ein neuer Blick auf vertraute Herausforderungen. Allein das Beobachten und spätere Einsteigen in die Szene kann tiefgehende innere Prozesse anstoßen.

Welche Formate einer Aufstellung gibt es?

Es gibt: offene, halbverdeckte und verdeckte Aufstellungen.
Je nach Sensibilität des Themas gibt es unterschiedliche Formen:

  • Offene Aufstellung: Alle Beteiligten kennen das Anliegen; Stellvertreter:innen wissen, wen oder was sie repräsentieren.
  • Halbverdeckte Aufstellung: Das Thema ist bekannt, aber die Rolle der Stellvertreter:innen bleibt unklar.
  • Verdeckte Aufstellung: Weder das Thema noch die Rollen sind bekannt – besonders geeignet für sensible oder schambesetzte Anliegen sowie Organisationskontexte.
Für wen eignen sich Systemaufstellungen?

Aufstellungen sind hilfreich für Menschen, die ihre Situation in familiären, partnerschaftlichen oder beruflichen Zusammenhängen aus einer neuen Perspektive betrachten möchten. Sie eignen sich auch für wiederkehrende Themen wie hinderliche Glaubenssätze, gesundheitliche Belastungen oder wiederholte Misserfolge.

Eine Systemaufstellung kann wichtige Impulse setzen, Klarheit schaffen oder neue Handlungsmöglichkeiten öffnen. Die Umsetzung der gewonnenen Erkenntnisse liegt letztlich jedoch bei der Person selbst. Aufstellungen bieten Orientierung – aber sie ersetzen kein eigenständiges Handeln. Seriöse Anbieter versprechen daher keine fertigen Lösungen.

Auch Stellvertreter:innen und Beobachter:innen profitieren stark: Sie schulen ihre Wahrnehmung, erkennen vertraute Muster wieder und gewinnen oft selbst neue Einsichten. Viele erleben die Teilnahme als eine Art konzentrierte Pause, die gleichzeitig tief mit dem eigenen Leben verknüpft ist.

Und nach der Aufstellung?

Eine einzelne Aufstellung kann bereits viel bewirken – manchmal braucht es jedoch weitere Begleitung, um die ersten Schritte im Alltag zu festigen. Daher ist es üblich, ergänzend Psychotherapie anzubieten.

Ebenso sollte die Möglichkeit bestehen, sich im Nachhinein mit Fragen an den/die Aufstellungsleiter:in zu wenden, um den Integrationsprozess zu unterstützen.